|    |    |    |    |    |  
 Position:  Startseite → Reservistenverband fordert Debatte zur Dienstpflicht
 

Terminvorschau

02.11.2016 Schießausbildung

05.11.2016 SiPol Seminar:

01.12.2016 Nikolaus-Cup

07.12.2016 Schießausbildung

Die gelbe Schleife zeigt unsere

Bild: Solidarität

Solidarität

mit den Soldaten der Bundeswehr im Einsatz!

 

Reservistenverband fordert Debatte zur Dienstpflicht

Pressemitteilung, Reservistenverband

Bonn/BerlinDer Reservistenverband begrüßt die in dieser Woche angestoßene Debatte zur Einführung einer Dienstpflicht in Deutschland. „Mit Blick auf den demografischen Wandel müssen wir uns heute Gedanken um die Zukunft unserer Gesellschaft machen“, so Bernhard Brinkmann, Stellvertreter des Präsidenten des Reservistenverbandes.

Bereits im Juni dieses Jahres hatte sich der Reservistenverband im Rahmen seines parlamentarischen Abends in Berlin zu dem Thema positioniert:

Unsere Resilienz ist durch den demografischen Wandel – ohne Wehrpflicht und mit einer alternden Gesellschaft – gefährdet. Resilienz bezeichnet die Widerstandsfähigkeit unserer Gesellschaft in Bezug auf die soziale, gesellschaftliche wie auch außenpolitische Sicherheit.

Das Anliegen des Reservistenverbandes ist es, einen „Dienst für Deutschland“ zu etablieren. Das heißt, junge Menschen engagieren sich mindestens ein Jahr lang in der Pflege, in den Streitkräften oder verpflichten sich für mehrere Jahre eine Blaulichtorganisation wie das Deutsche Rote Kreuz oder das Technische Hilfswerk zu unterstützen – egal welche Staatsangehörigkeit sie besitzen.

„Brauchen wir mehr staatsbürgerschaftliches Engagement – Einführung eines Freiwilligendienstes oder einer Dienstpflicht“ wird daher Thema des neuen „Sicherheitspolitischen Forums in Berlin“ sein, welches der Reservistenverband als Beitrag zur sicherheitspolitischen Debatte am 22. Juni 2016 erstmalig veranstalten wird.

„Wir sind für einen starken und attraktiven Freiwilligendienst und engagieren uns für eine Debatte über die Einführung einer Dienstpflicht“ so Christian Faul, Vizepräsident für sicherheitspolitische Bildung im Reservistenverband. „Wir brauchen eine objektive Analyse darüber, wie die Gesellschaft in fünf Jahren mit und ohne Dienstpflicht aussieht. Nur eine Studie, die alle Faktoren berücksichtigt, kann beantworten, ob wir die Aufgaben in der Pflege, der Bundeswehr und im Katastrophenschutz in Zukunft mit einem Freiwilligendienst oder einer Dienstpflicht bewältigen können.“

  |  Hinweise  |  Datenschutz  |  Haftungsausschluss  |