Militärische Ausbildung

Fränkische Wettkampfmannschaften trainierten mit der Granatpistole und AG36

14.12.2017, von Patrik Eberwein, Hammelburg

Da eine Voraussetzung für die kommende Deutsche Reservistenmeisterschaft der Nachweis über die erfüllten Schulschießübungen mit der Granatpistole ist, führte der Regionalstab Nord ein entsprechendes Schießen am 14. Dezember für seine Wettkämpfer durch.

Organisiert von den vier unterfränkischen Feldwebeln für Reservistenangelegenheiten StFw Thomas Schinkmann (Gesamtleitender und Sicherheitsoffizier), StFw Markus Eckert (Leitender des Schießens), StFw Marco Reischmann und HptFw Raymond Marche (allgemeine Organisation) trafen sich die Wettkampfmannschaften aus Ober-, Unter- und Mittelfranken am Donnerstagmorgen um 7 Uhr in Hammelburg. Wegen dem stürmischen Wind mussten die knapp 40 Teilnehmer, die sich für diese Veranstaltung extra einen freien Tag von der Arbeit nehmen mussten, bangen ob das Schießen wegen des Wetters überhaupt stattfinden konnte. Es blieb zwar den ganzen Tag eisig kalt, aber der Wind ließ etwas nach, so dass dem Schießen zum Glück nichts mehr im Wege stand.

Geschossen wurde mit der Granatpistole oder alternativ mit dem AG36 (am G36 montiert). Bevor jedoch scharf geschossen wurde, mussten die Teilnehmer zuerst mit Übungsmunition die Übungen GP-S-1 und GP-S-2 erfüllen. Zum Schießen der Übung GP-S-3 mit scharfer Munition (Spreng-Splitter), mussten die Teilnehmer zuerst auf eine andere Schießbahn verlegen.

Dass StFw Markus Eckert ein absoluter Profi auf der Schießbahn ist (bis vor kurzem noch Ausbilder für Scharfschützen), merkte man an dem wirklich geordneten, ruhigen, aber trotzdem zügigen Durchlauf der einzelnen Rennen. Das lag aber auch daran, dass Kamerad Eckert fähige Kameraden seiner Kreisgruppe mitbrachte, die sich dankenswerter Weise den ganzen Tag als Funktioner zur Verfügung stellten und auch schon vorab von ihm entsprechend eingewiesen waren.

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Foto: Patrik Eberwein

Der Gesamtleitende StFw Thomas Schinkmann nutzte die kurze Pause beim Mittagessen um dem Obergefreiten Marc Hagemann die Schützenschnur in Gold zu überreichen und um den Mannschaften einige Informationen zu anstehenden Militärwettkämpfen im Jahr 2018 zu geben.

Trotz des eisigen Wetters waren sich die Wettkämpfer am Ende des Tages einig, dass es sich gelohnt hat für dieses nicht alltägliche Schießen einen Urlaubstag zu „opfern“.